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Startseite » News Listen » de.soc.recht.misc » Re: Christophs Umwälzung der Physik
Re: Christophs Umwälzung der Physik [Beitrag #292390 ist eine Antwort auf Beitrag #45743] Sun, 13 November 2022 06:45 Zum vorherigen Beitrag gehen
Karl Müller ist gerade offline  Karl Müller
Beiträge: 1461
Registriert: October 2022
Senior Member
Am Sun, 13 Nov 2022 00:28:38 +0100 schrieb Rolf Bombach:

>  Klaus H. schrieb:
>>  
>>  Die Behandlung der Schwerkraft in der klassischen Mechanik hat das
>>  Problem, daß diese Kraft wegen ihrer Abhängigkeit 1/r^2 vom Abstand r
>>  bei kleinen Abständen gegen unendlich tendiert.
>  
>  Dies ist nicht zutreffend. Betrachte eine punktförmige Testmasse,
>  welche auf der Oberfläche einer Kugel von 1 m Radius liegt.

Ok, stelle ich mir jetzt vor

>  Sie wird eine gewisse Schwerkraft erfahren.

Hä, woher kommt die Schwerkraft? Eine Kugel, also die Menge aller Punkte
des Raums, die von einem festen Punkt M, dem Mittelpunkt der Kugel, den
gleichen Abstand r haben, hat keine Masse und damit auch keine Schwerkraft

Die einzige Schwerkraft, die ich in Deinem Experiment sehe, ist die
Schwerkraft der punktförmigen Testmasse - wie groß ist die Testmasse
eigentlich? Ein Punkt hat, genauso wenig wie die Punkte, die durch die
Kugel festgelegt werden, keine Masse.

Ok, dann denke ich mir eine Masse für diesen Massenpunkt aus. Um die
Schwerkraft dann zu berechnen brauche ich dann noch eine Masse - wo hole
ich die her? Einen Innenbereich des Punkte gibt es nicht, da der Punkt
keinen Durchmesser hat. Ohne r ist die Berechnung nicht möglich oder man
kann dann die Schwerkraft beliebig festlegen, meinetwegen auch Unendlich
oder 0 - der Mathematiker gibt es an den Physiker weiter und sagt, denk
dir etwas anderes aus, vielleicht ist die Welt komplizierter als unsere
mathematische Welt

>  Bei einer Kugel von 0.1 m Radius ist die Schwerkraft wegen 1/r² hundert
>  mal grösser, aber die Masse der 0.1 m Kugel ist 1000 mal kleiner.
>  Insgesamt hat die Schwerkraft auf die Testmasse also um einen Faktor 10
>  abgenommen.
>  Die Masse nimmt schneller ab als r², womit die Kraft linear gegen Null
>  abnimmt.
>  
>  Ähnliche Irrtümer werden auch beim Verwechseln von Wahrscheinlichkeit
>  mit Wahrscheinlichkeitsdichte "gern" gemacht.

Die Mathematiker sind schon schlaue Leute - die haben Lösungen für
Probleme, die es nicht gibt oder die andere nicht verstehen[1].
Wahrscheinlich ist dann die Masse in dem Punkt ohne Abmessung Null oder
es kann auch sein das sie Unendlich oder irgendetwas dazwischen ist - wir
rechnen noch mal nach, das kann aber dauern, das Ergebnis wird nach
endlicher, aber annähernd unendlich langer Zeit vorliegen

mfg

Karl

[1] Physiker sind da anders - die wollen die Welt verstehen und nicht für
Lösungen, die zweifellos vorliegen, Probleme finden. Ok, einige Physiker
haben natürlich auch Hobbys und machen Problemsuche für Lösungen während
der Freizeit
Re: Christophs Umwälzung der Physik [Beitrag #293074 ist eine Antwort auf Beitrag #45743] Sun, 13 November 2022 10:07 Zum vorherigen Beitrag gehen
Klaus H. ist gerade offline  Klaus H.
Beiträge: 530
Registriert: October 2022
Senior Member
Am 13.11.2022 um 00:28 schrieb Rolf Bombach:
>  Klaus H. schrieb:
>>
>>  Die Behandlung der Schwerkraft in der klassischen Mechanik hat das
>>  Problem, daß diese Kraft wegen ihrer Abhängigkeit 1/r^2 vom Abstand r
>>  bei kleinen Abständen gegen unendlich tendiert.
>
>  Dies ist nicht zutreffend. Betrachte eine punktförmige Testmasse,
>  welche auf der Oberfläche einer Kugel von 1 m Radius liegt.
>  Sie wird eine gewisse Schwerkraft erfahren.
>  Bei einer Kugel von 0.1 m Radius ist die Schwerkraft wegen 1/r²
>  hundert mal grösser, aber die Masse der 0.1 m Kugel ist
>  1000 mal kleiner. Insgesamt hat die Schwerkraft auf die
>  Testmasse also um einen Faktor 10 abgenommen.
>  Die Masse nimmt schneller ab als r², womit die Kraft
>  linear gegen Null abnimmt.
>
>
Leider nimmt die Größe zweier Körper nicht (allein dadurch) ab, weil sie
bzw. ihre Schwerpunkte sich annähern. Es sind auch nicht alle Körper
kugelförmig; man kann beispielsweise zwei Zylinder aufeinanderstapeln
oder einen Stift in ein Bohrloch treiben. Spätestens bei der Berührung
der Oberflächen müßte der Faktor 1/r² zuschlagen (wenn auch nur für die
Oberflächenschichten).
Re: Christophs Umwälzung der Physik [Beitrag #293300 ist eine Antwort auf Beitrag #45743] Sun, 13 November 2022 10:56 Zum vorherigen Beitrag gehen
Axel Berger ist gerade offline  Axel Berger
Beiträge: 122
Registriert: October 2022
Senior Member
Rolf Bombach wrote:
>  Dies ist nicht zutreffend. Betrachte eine punktförmige Testmasse,

Klaus betrachtet zwei Punktmassen. Die unendliche Schwerkraft entsteht
dann als Artefakt (Zirkelschluß) aus der Annnahme unendlicher Dichte.

N.B: Vor Deinem Einwand war mir das peinlicherweise gar nicht
aufgefallen.


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Re: Christophs Umwälzung der Physik [Beitrag #293306 ist eine Antwort auf Beitrag #46035] Sun, 13 November 2022 12:50 Zum vorherigen Beitrag gehen
Ludger Averborg ist gerade offline  Ludger Averborg
Beiträge: 344
Registriert: October 2022
Senior Member
On Sun, 13 Nov 2022 11:07:41 +0100, "Klaus H." <klrJFDotrJFhullerrJFATrJFwebrJFDotrJFde> wrote:

> Am 13.11.2022 um 00:28 schrieb Rolf Bombach:
>>  Klaus H. schrieb:
>>>
>>>  Die Behandlung der Schwerkraft in der klassischen Mechanik hat das
>>>  Problem, daß diese Kraft wegen ihrer Abhängigkeit 1/r^2 vom Abstand r
>>>  bei kleinen Abständen gegen unendlich tendiert.
>>
>>  Dies ist nicht zutreffend. Betrachte eine punktförmige Testmasse,
>>  welche auf der Oberfläche einer Kugel von 1 m Radius liegt.
>>  Sie wird eine gewisse Schwerkraft erfahren.
>>  Bei einer Kugel von 0.1 m Radius ist die Schwerkraft wegen 1/r²
>>  hundert mal grösser, aber die Masse der 0.1 m Kugel ist
>>  1000 mal kleiner. Insgesamt hat die Schwerkraft auf die
>>  Testmasse also um einen Faktor 10 abgenommen.
>>  Die Masse nimmt schneller ab als r², womit die Kraft
>>  linear gegen Null abnimmt.
>>
>>
> Leider nimmt die Größe zweier Körper nicht (allein dadurch) ab, weil sie
> bzw. ihre Schwerpunkte sich annähern. Es sind auch nicht alle Körper
> kugelförmig; man kann beispielsweise zwei Zylinder aufeinanderstapeln
> oder einen Stift in ein Bohrloch treiben. Spätestens bei der Berührung
> der Oberflächen müßte der Faktor 1/r² zuschlagen (wenn auch nur für die
> Oberflächenschichten).
>
Da schlagen aber auch noch andere Kräfte zu, die sehr viel größer als die
Gravitation sind. Feste Körper halten nicht zusammen aufgrund der Gravitation,
sondern aufgrund von elektrischen Kräften, Elektronenaustauschkräften
("chemische Bindung") usw.

l.
Re: Christophs Umwälzung der Physik [Beitrag #295596 ist eine Antwort auf Beitrag #45743] Sun, 13 November 2022 19:24 Zum vorherigen Beitrag gehen
Sieghard Schicktanz ist gerade offline  Sieghard Schicktanz
Beiträge: 2285
Registriert: October 2022
Senior Member
Hallo Rolf,

Du schriebst am Sun, 13 Nov 2022 00:28:38 +0100:

[Schwerkraft in der klassischen Mechanik}
>>  Problem, daß diese Kraft wegen ihrer Abhängigkeit 1/r^2 vom Abstand
....
>  1000 mal kleiner. Insgesamt hat die Schwerkraft auf die
>  Testmasse also um einen Faktor 10 abgenommen.
>  Die Masse nimmt schneller ab als r², womit die Kraft
>  linear gegen Null abnimmt.

Das wird ihm aber nicht reichen, er nimmt ja keine immer kleiner
werdenden Kugeln. Dazu müßte er halt wissen, daß das Innere einer
beliebig goßen Hohlkugel vollständig schwerkraftfrei ist.
Und ob er dann den Sch(n|r)itt machen kann, daß jede (homogene) Kugel
in ihrem Inneren aus einer umgebenden Hohl- und einer eingebettenen
Vollkugel zusammengesetzt ist, müßte sich noch zeigen.

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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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